Sonntag, 26. Februar 2017



                           - Teil 2 -
              
               Meine 1.englische Freundin

Am nächsten Morgen war ich schon vor den anderen wach. Ich zog mich an, schlich mich leise die Treppe hinunter und begann in der Küche das Frühstück zuzubereiten. Rührei mit Speck und Würstchen, und die Brötchen in den Backofen geschoben doch den Ofen noch nicht angeschaltet. Ich wusste ja nicht wann Anny & Mick aufstehen würden. Aber die Frage beantwortete sich als ich gerade den Tisch deckte, da kam Anny in die Küche. Sie umarmte mich und wünschte mir einen guten Morgen, schaute sich kurz um, und begann an zu lächeln.
Sie sagte mir das Mick und Barbara auch gleich runter kommen würden, also beschloss ich den Backofen mit den Brötchen anzustellen.
Das Rührei musste ich auch noch mal warm machen, irgendwie hatte ich kein glück mit dem Timing. Aber als Mick´s Mutter in die Küche kam, strahlte sie vor Freude. Sie nahm mich in den Arm und bedankte mich für diese tolle Idee…
Dabei habe ich mir nur gedacht, bevor ich mich langweile, könnte ich auch Frühstück machen. Ich stand in der Tür zum Esszimmer, schaute auf den Tisch und überlegte was ich noch vergessen hatte.
Ich suchte nach einem Topf, befüllte ihn mit Wasser, stellte ihn auf den Herd und holte die Eier aus dem Kühlschrank. Während die Eier kochten, setzte ich den Kaffee auf.
Ich war ganz alleine für das Frühstück verantwortlich. Dann fand ich noch die Erdnussbutter im Schrank. Nach und nach kamen dann die gekochten Eier dazu, und das fertige warme Rührei.
Gemeinsam begannen wir zu Frühstücken…

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Ich wollte den Tisch abräumen, doch Barbara verbot es mir, mit der Begründung dass ich schon genug getan hätte. Ich solle mich doch mal hinsetzen und mein Urlaub genießen. Ich verstand das nicht, denn es war doch nur ein Frühstück was ich zu zubereitet hätte. Aber nun gut, ich hatte keine Wieder Worte. Anny und Mick schlugen mir vor, in die Stadt zu fahren und shoppen zu gehen. Klar sagte ich dazu nicht NEIN. Doch erinnerte ich Anny daran das ich heute Nachmittag aber verabredete war.
Sie nickte mir zu und wir fuhren zu dritt in die Innstadt von Leeds.
Nach dem 3. Bekleidungsgeschäft entdeckten wir ein Cafe. Eine kleine Pause das war gut, die Innenstadt war meines Erachtens sehr schön und übersichtlich aufgebaut…
Voll gepackt mit Tüten liefen wir dann überglücklich wieder zurück zum Auto. Zuhause angekommen zeigten wir Barbara dann die schönen Sachen.
Ein Blick auf die Uhr und ich sprang vom Sofa auf, zog meine Jacke an und macht mich auf den Weg zum Spielplatz.
Da wo meine neue Freundin schon sehnsüchtig auf mich warten tut. Ich entschuldigte mich bei ihr, dass ich ein wenig zu spät war. Aber das war nicht so schlimm. Wir schaukelten zusammen und veranstalteten ein Wettspringen, wer am weitesten von der Schaukel abspringen kann.
Dann wollten wir die Adressen austauschen, aber keiner von uns hatte ein Zettel zur Hand. Also verabredeten wir uns wir wieder für den nächsten Tag am selben Ort.
Wieder zuhause angekommen erzählte ich Anny von meiner neuen Freundin Michelle. Ja, jetzt ist mir der Name wieder eingefallen.
Während Mick seiner Mama in der Küche half, saßen Anny und ich oben in meinem Gästezimmer und packten die Geschenke ein. Na Ja, bis auf die Geschenke die ich bekommen sollte.

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Beim Abendbrot alberten wir alle ein wenig herum. Und ich fragte Barbara nach Michelle aus ob sie sie kennen würde. Und ja sie kennt sie, es sei ein ganz liebes Mädchen. Und ich soll ruhig mit ihr die Adressen austauschen.
Sie würde sich bestimmt ganz doll freuen, eine Freundin aus Deutschland zu haben. Ich war auch mehr wie stolz so dass ich beschloss, am Abend wenn ich in mein Tagebuch schreiben würde, einen Brief an Michelle zu schreiben.
Und wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja auch irgendwann dass sie mich in Deutschland besuchen kommen darf.
Nach dem Abendessen machten wir einen gemütlichen Spiele Abend verschiedenen Brettspielen wie Mensch ärger dich nicht….
Und da fiel es mir wieder ein, morgen war schon Heilig Abend. Hmmh… naja zumindest in Deutschland. Aber hier gab es erst am nächsten Morgen die Geschenke, also noch einen Tag länger warten.
Aber das sollte ich auch überstehe, schließlich war es hier total schön. Und ich würde am liebsten hier bleiben.
Aber das kann ich pops ja auch nicht antun. Und hmmh… warte mal zuhause in Deutschland wartet ja auch ein Kleiner Welpe auf mich den ich wenn ich wieder zuhause bin, abholen darf.
Das hatte ich ja total verdrängt. Das würde ich Michelle heute Abend wenn ich im Bett liege, alles in den Brief reinschreibn.
Ich fragte Anny nebenbei ob ihr vielleicht schon ein Namen für den kleinen Welpen eingefallen sei, sie schüttelte ihre blonde Mähne und plötzlich meinte Barbara, wie es denn mit ``BOBBY`` wäre. Wir schauten uns an, überlegten kurz und stimmten dann mit ein. Denn der Name ``BOBBY`` gefiele mir sehr gut. Dann solle der kleine Mann den Namen ``BOBBY`` bekommen.
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Am Abend als ich dann endlich in meinem Zimmer war, holte ich mein Tagebuch raus und riss eine Seite heraus und begann Michelle einen Brief zu schreiben. Ok, aus einer Seite wurden 3 Seiten. Und dann musste ich noch mein Tagebuch schreiben und meinen Aufsatz musste ich auch noch anfangen. Aber das würde ich morgen früh machen, wenn eh alles länger schläft wie ich, setze ich mich morgen früh an den Esstisch und fange meinen Aufsatz an.
Erschöpft aber glücklich schlief ich ein……

Fortsetzung folgt !!!!

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