Sonntag, 26. Februar 2017



                           - Teil 2 -
              
               Meine 1.englische Freundin

Am nächsten Morgen war ich schon vor den anderen wach. Ich zog mich an, schlich mich leise die Treppe hinunter und begann in der Küche das Frühstück zuzubereiten. Rührei mit Speck und Würstchen, und die Brötchen in den Backofen geschoben doch den Ofen noch nicht angeschaltet. Ich wusste ja nicht wann Anny & Mick aufstehen würden. Aber die Frage beantwortete sich als ich gerade den Tisch deckte, da kam Anny in die Küche. Sie umarmte mich und wünschte mir einen guten Morgen, schaute sich kurz um, und begann an zu lächeln.
Sie sagte mir das Mick und Barbara auch gleich runter kommen würden, also beschloss ich den Backofen mit den Brötchen anzustellen.
Das Rührei musste ich auch noch mal warm machen, irgendwie hatte ich kein glück mit dem Timing. Aber als Mick´s Mutter in die Küche kam, strahlte sie vor Freude. Sie nahm mich in den Arm und bedankte mich für diese tolle Idee…
Dabei habe ich mir nur gedacht, bevor ich mich langweile, könnte ich auch Frühstück machen. Ich stand in der Tür zum Esszimmer, schaute auf den Tisch und überlegte was ich noch vergessen hatte.
Ich suchte nach einem Topf, befüllte ihn mit Wasser, stellte ihn auf den Herd und holte die Eier aus dem Kühlschrank. Während die Eier kochten, setzte ich den Kaffee auf.
Ich war ganz alleine für das Frühstück verantwortlich. Dann fand ich noch die Erdnussbutter im Schrank. Nach und nach kamen dann die gekochten Eier dazu, und das fertige warme Rührei.
Gemeinsam begannen wir zu Frühstücken…

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Ich wollte den Tisch abräumen, doch Barbara verbot es mir, mit der Begründung dass ich schon genug getan hätte. Ich solle mich doch mal hinsetzen und mein Urlaub genießen. Ich verstand das nicht, denn es war doch nur ein Frühstück was ich zu zubereitet hätte. Aber nun gut, ich hatte keine Wieder Worte. Anny und Mick schlugen mir vor, in die Stadt zu fahren und shoppen zu gehen. Klar sagte ich dazu nicht NEIN. Doch erinnerte ich Anny daran das ich heute Nachmittag aber verabredete war.
Sie nickte mir zu und wir fuhren zu dritt in die Innstadt von Leeds.
Nach dem 3. Bekleidungsgeschäft entdeckten wir ein Cafe. Eine kleine Pause das war gut, die Innenstadt war meines Erachtens sehr schön und übersichtlich aufgebaut…
Voll gepackt mit Tüten liefen wir dann überglücklich wieder zurück zum Auto. Zuhause angekommen zeigten wir Barbara dann die schönen Sachen.
Ein Blick auf die Uhr und ich sprang vom Sofa auf, zog meine Jacke an und macht mich auf den Weg zum Spielplatz.
Da wo meine neue Freundin schon sehnsüchtig auf mich warten tut. Ich entschuldigte mich bei ihr, dass ich ein wenig zu spät war. Aber das war nicht so schlimm. Wir schaukelten zusammen und veranstalteten ein Wettspringen, wer am weitesten von der Schaukel abspringen kann.
Dann wollten wir die Adressen austauschen, aber keiner von uns hatte ein Zettel zur Hand. Also verabredeten wir uns wir wieder für den nächsten Tag am selben Ort.
Wieder zuhause angekommen erzählte ich Anny von meiner neuen Freundin Michelle. Ja, jetzt ist mir der Name wieder eingefallen.
Während Mick seiner Mama in der Küche half, saßen Anny und ich oben in meinem Gästezimmer und packten die Geschenke ein. Na Ja, bis auf die Geschenke die ich bekommen sollte.

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Beim Abendbrot alberten wir alle ein wenig herum. Und ich fragte Barbara nach Michelle aus ob sie sie kennen würde. Und ja sie kennt sie, es sei ein ganz liebes Mädchen. Und ich soll ruhig mit ihr die Adressen austauschen.
Sie würde sich bestimmt ganz doll freuen, eine Freundin aus Deutschland zu haben. Ich war auch mehr wie stolz so dass ich beschloss, am Abend wenn ich in mein Tagebuch schreiben würde, einen Brief an Michelle zu schreiben.
Und wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja auch irgendwann dass sie mich in Deutschland besuchen kommen darf.
Nach dem Abendessen machten wir einen gemütlichen Spiele Abend verschiedenen Brettspielen wie Mensch ärger dich nicht….
Und da fiel es mir wieder ein, morgen war schon Heilig Abend. Hmmh… naja zumindest in Deutschland. Aber hier gab es erst am nächsten Morgen die Geschenke, also noch einen Tag länger warten.
Aber das sollte ich auch überstehe, schließlich war es hier total schön. Und ich würde am liebsten hier bleiben.
Aber das kann ich pops ja auch nicht antun. Und hmmh… warte mal zuhause in Deutschland wartet ja auch ein Kleiner Welpe auf mich den ich wenn ich wieder zuhause bin, abholen darf.
Das hatte ich ja total verdrängt. Das würde ich Michelle heute Abend wenn ich im Bett liege, alles in den Brief reinschreibn.
Ich fragte Anny nebenbei ob ihr vielleicht schon ein Namen für den kleinen Welpen eingefallen sei, sie schüttelte ihre blonde Mähne und plötzlich meinte Barbara, wie es denn mit ``BOBBY`` wäre. Wir schauten uns an, überlegten kurz und stimmten dann mit ein. Denn der Name ``BOBBY`` gefiele mir sehr gut. Dann solle der kleine Mann den Namen ``BOBBY`` bekommen.
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Am Abend als ich dann endlich in meinem Zimmer war, holte ich mein Tagebuch raus und riss eine Seite heraus und begann Michelle einen Brief zu schreiben. Ok, aus einer Seite wurden 3 Seiten. Und dann musste ich noch mein Tagebuch schreiben und meinen Aufsatz musste ich auch noch anfangen. Aber das würde ich morgen früh machen, wenn eh alles länger schläft wie ich, setze ich mich morgen früh an den Esstisch und fange meinen Aufsatz an.
Erschöpft aber glücklich schlief ich ein……

Fortsetzung folgt !!!!


                             - Teil 1-
 
   Erster gemeinsamer Urlaub in Gross Britannien

Es war im Jahre 1995 als ich voller Sehnsucht den Winterferien herbei sehnte. Denn ich durfte mit meiner großen Schwester Anny und ihrem damaligen Mann Mick ( Michael Andrew Stead ) meine Winterferien im schönen England, genauer gesagt, in Leeds verbringen.
Die letzte Schulwoche zog sich endlos hin  und ich hatte das Gefühl das sie niemals zu Ende gehen würde.
Doch dann kam der letzte Schultag, und als der Schulgong ertönte, stopfte ich meine Schulsachen hastig in den Rucksack, eilte noch mal zu meinem Spint um nachzuschauen, ob ich für die Ferien irgendwas brauchte.
Wie immer wurden wir natürlich nicht ohne Arbeit in die Ferien entlassen und daher brauchte ich auch noch 2-3 Bücher und Mappen, die ich eilig in den Rucksack packte und zum Bus eilte.
Die Busfahrt ins schöne Hattorf, ein ortsteil von Wolfsburg, verging eigentlich recht schnell. Ich unterhielt mich neben bei mit meiner damals besten Freundin. Ich stieg aber 2 Haltestellen vor ihr aus, so dass wir uns ganz lieb mit einer Umarmung verabschiedeten und uns schöne Ferien wünschten.
Zuhause angekommen, zog ich mich aus, stellte meinen Rucksack ins Zimmer und überlegte, was ich machen könnte. Da mein Papa noch nicht da war von seiner Arbeit, erstellte ich schon mal eine Liste von den Sachen die ich alles brauchen könnte. Denn ich durfte ja wieder zu meiner großen Schwester. Und es war noch nicht alles, denn wir würden Weihnachten das erste Mal im schönen England verbringen und darauf freute ich mich am meisten.
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Am späten Nachmittag, die Tasche war fertig gepackt, mein Pops war mittlerweile auch schon von der Arbeit zuhause angekommen, saßen wir in der Küche als das Telefon klingelte…
Und ich wie ich vermutet hatte, es war Anny. Sie wollte nur Pops bescheid sagen das sie morgen gegen Nachmittag eintreffen würden, dann könnten sie auch noch ein gemeinsamen Tag verbringen und Sonntag würde es denn in aller Früh los gehen.
Nach dem Pops aufgelegt hatte, erzählte er mir alles und ich hüpfte noch mehr vor Freude durch die Gegend.
Ich beschloss, die letzten Stunden, noch mal meine Freundin die über uns wohnte zu besuchen, wo ich auch zum Abendessen mit eingeplant wurde.
Da wir im selben Haus aber mit getrennten Eingängen wohnten, unternahmen wir auch in der Schulzeit sehr viel. Sie war zwar ein paar Jahre jünger wie ich aber das störte uns nicht. Die Interessen waren gleich und wir verstanden uns super. Was meiner Meinung nach, eine super Voraussetzung war für eine super Freundschaft. Und die hatten wir auch, wir machten viel gemeinsam. Ob es nun drum ging, im Sommer nachts im Garten zu zelten. Was immer ein Abenteuer war, denn die Obstbäume ließen ihre Äste immer so gruselig knackten. Oder wenn ihr Vater den Schäferhund noch einmal in den Garten ließ und der dann um das zelt schlich.
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Am Abend saß ich dann mit Pops wieder in unserem Wohnzimmer und wir schauten fern. Nebenbei unterhielten wir uns über meine erste Englandreise. Er erklärte mir, dass es sehr gut für meine Schulbildung sei, und er es für gut befinde, dass wir für die Schule ein Referat halten müssten.
Ich versprach ihm dass ich meinen Schulblock und mein Etui einpacken würde, was ich auch tat bevor ich dann ins Bett ging.
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Am nächsten Morgen schlich ich mich in meine Pyjama leise in die Küche und begann das Frühstück zu machen, doch Pops wurde auch wach und half mir dann dabei. Pünktlich um 10.00h klingelte es an der Tür, und meine große Schwester stand leibhaftig vor mir. Die Freude war riesig und nicht nur bei mir sondern bei Pops.
Nach einer ausführlichen Begrüßung setzten wir uns an den Küchentisch und begannen zu frühstücken.
Ich habe natürlich ein typisches English Breakfast gemacht. Mit eiern und Speck und naja alles was dazu gehört.
Annys Mann Mick fand es sehr schön, dass ich dran gedacht hatte, ihm ein stück Heimat näher zu bringen. Auch er freute sich natürlich mich zu sehen und das ich sie beide mit nach England begleiten würde. Und vor allen dingen glaubte ich, das er sich auch verdammt dolle freuen würde, das er seine Mumm Barbara Stead wieder sehen würde.
Ich freute mich auch wahnsinnig drauf sie kennen zulernen und sehen wie sie so lebte.
Nach dem Frühstück saßen wir gemeinsam im Wohnzimmer und quatschten als plötzlich das Telefon klingelte. Ich eilte zum Telefon. Es war meine Schulfreundin, die mir freudig mitteilte, dass Ihre Hündin endlich letzte Nacht die Welpen zur Welt gebracht hatte.
Ja, das war auch ein Thema worauf ich mich in den letzten Wochen innerlich gefreut hatte, denn Pops erlaubte mir, ein Welpen davon haben zu dürfen.
Wir beendeten das Gespräch und ich begann mich anzuziehen. Schließlich wollte ich ganz schnell zu meiner Freundin. Anny bot mir an, mich hinzufahren, was ich dankend annahm. Gemeinsam fuhren wir als zu meiner Schulfreundin und als ich vor dem Hundekorb stand und die 6 kleine Fellknäuel bewunderte, war ich hin und weg.
Sie sahen alle so wunderschön aus. Doch eines war klar, es sollte ein Rüde sein. Und nach kurzen hin und her, beschloss ich mich für den kleinen braun/weißen total süßen kleinen Rüden. Die Mama von meiner Freundin notierte es sich gleich das dieser kleine Racker für mich sei. Sie wussten auch dass ich nach England fahren würde, aber das wäre gar nicht so schlimm da die Welpen ja eh noch ein paar Wochen bei der Mutter bleiben müssten.
Mit dem Namen ließ ich mir aber Zeit, denn es sollte was besonders sein. Denn er war mein erster eigener Hund. Ein reinrassiger Münsterländer. Schön mit braun/weißem Fell.
Gegen Nachmittag verabschiedeten wir uns wieder und fuhren zurück nachhause.                          -----------------------------------------
Zuhause angekommen erzählte ich Pops alles. Und musste natürlich auch alles für Mick auf Englisch übersetzen. Pops war sehr erstaunt, er wusste zwar wie gut ich in Englisch war in Schrift sowie in Form aber er freute sich immer wieder auf ein neues wenn ich begann mich mit Mick auf englisch zu unterhalten. Natürlich übersetzte ich für Pops alles in Deutsch weil sein Englisch war nicht so gut. Und er sollte ja auch wissen, worüber es ginge.
Am Abend nach dem wir Abendbrot gegessen hatten saßen wir alle wieder gemeinsam im Wohnzimmer und schauten ein wenig Fernsehen.
Na ja eigentlich unterhielten wir uns mehr und so lief der Fernseher eigentlich nur im Hintergrund.
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Der nächste Morgen war angebrochen, es war noch sehr früh, doch ich war schon munter. Ich schlich ins Badezimmer um mich zu waschen, dann wieder zurück in mein Zimmer um mich anzuziehen und da war Anny, Mick und Pops auch schon wach.
Ich begann das Frühstück vorzubereiten, während sich die anderen sich anzogen und sich nach und nach an den Tisch setzten.
Pops und Anny redeten über die Fahrt nach Holland weil und über die Fähre, während ich mir mein Brötchen schmierte und still zuhörte.
In meinen Gedanken stand ich schon an der Reeling und schaute aufs Meer.
In Wirklichkeit aber saßen wir noch beim Frühstück und schmierten uns gerade Brötchen für die Fahrt. Pops setzte noch mal Kaffee auf, den er in eine Thermoskanne füllte und Anny schnippelte ein wenig Obst und Gemüse zu Recht. Also an Verpflegung sollte es uns an nichts fehlen.
Gemeinsam räumten wir den Tisch ab und begannen die Reisetaschen ins Auto zuräumen, nachdem Mick den Wagen die Einfahrt herunter gefahren und ihn im Hof abgestellt hatte.
Dann kam der Abschied, ich nahm Pops ganz herzlich und lieb in die Arme, versprach ihm lieb und nett zu sein und das ich ihm etwas mitbringen würde. Er konnte leider nicht mitkommen, da er arbeiten musste.
Ja, Richtig, das war auch meine erste alleinige Reise OHNE POPS und dann auch noch über Weihnachten.
Wir stiegen in das Auto, ich verstaute mein Discman neben mir mit ein paar CDs, und mein Tagebuch. Natürlich hatte ich auch mein Tagebuch mit, denn ich wollte ja jeden Tag festhalten.
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Mick startete den Motor, er würde die erste Strecke nach Holland zur Fähre fahren. Anny und ich unterhielten uns über England und die Fähre. Und versorgte uns hin und wieder mit essen und trinken, da die Kühltasche vorne bei Ihr stand.
Irgendwo hinter Hannover steckte ich mir meine Kopfhörer in die Ohren, lauschte der Musik und schaute verträumt und glücklich aus dem Fenster.
Ein Blick nach vorn, ich sah wie glücklich die beide waren.
Irgendwann musste ich doch eingeschlafen sein, denn ich erwachte als ich sanft an der Schulter angestupst wurde.
Anny hatte mich geweckt und gefragt, ob ich denn auch mal auf die Toilette müsste. Ich nickte, schlüpfte in meine Schuhe hinein und stapfte noch völlig verschlafen hinter Anny her.
Nach einer kleinen Essen und Zigarettenpause fuhren wir dann auch weiter.
Eine stunde später rollten wir über die holländischen Grenze.
Und es war wirklich so wie meine Schulfreundin es mir erzählt hatte, weil sie schon oft in Holland in den Ferien gewesen sei.
Die Tulpenbeete……Beete??? Was erzähle ich denn da? Es waren ganze Äcker mit Tulpen bepflanzt und das in allen Farben.
Und Windmühlen  wie in den Büchern gab es tatsächlich.
Eine weiße Windmühle, mit roten Ziegeldach und weißen Windmühlenräder.
Gegen späten Nachmittag fuhren wir in den Rotterdamer Hafen ein.
Oh….diese großen Schiffe sahen gewaltig aus und darauf sollten wir fahren. Fantastisch!!!
Wir parkten in einer Reihe von vielen anderen Autos, stiegen aus und betraten das Fährgebäude. Coffeeshops…. Souvenirshops… und natürlich die Anmeldeschalter der Reederei.
Ich  hörte genau zu, wie Anny die Fährtickets bei der Empfangsdame aufgab und ihr alles erklärte, Sie sprachen Englisch und wie durch eine Zauberhand, verstand ich alles. Als wenn ich niemals eine andere Sprache gesprochen hatte.
Nach guten 10 Minuten drehte sie sich zu mir um, lächelte und zeigte mir die Tickets.
Ich lächelte zurück, und schaute mir neugierig die Tickets an.
Bordering - Pass…….???? Schaute ich Anny fragend an. Und sie erklärte mir alles der Reihen nach.
Ach das war so eine Art Mitfahrberechtigungsschein…das müssen wir dann auf dem Schiff mit abgeben damit wir die Zimmerschlüssel irgendwie bekommen.
Die Zeit bis wir auf das Schiff durften, vertrieben wir uns mit einem kleinen Hafenspaziergang. Boar……diese schiffe sind ja riesig wenn man daneben steht. Jetzt bekam ich doch ein klein wenig Muffensausen.
Aber als ob es Anny es merkte, lenkte sie mich gleich ab und wir kauften uns ein Eis.
2 Stunden bevor das Schiff ablegen würde, durften wir dann endlich auf das Schiff fahren. Das kleine Auto wurde von dem großen Schiff einfach so verschluckt. Naja… immerhin würde es uns in Kingston – upon Hull / England wieder ausspucken.
Zuerst gingen wir voll gepackt zur Rezeption. Mensch, das war ja wie ein Hotel….. ja ein schwimmendes Hotel und wenn man morgens aufwachte, dann war man nicht mehr da wo man abends eingestiegen war.
Wir bekamen die Schlüssel für unser Zimmer, welches wir auch gleich aufsuchten, um uns frisch zu machen. Und später gingen wir dann ins Restaurant etwas essen.
Später in der Kabine schliefen wir alle völlig ruhig ein.
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 Am darauf folgenden Morgen weckte mich Anny wieder sanft aus dem Schlaf… Ich stand auf und ging erstmal zum Fenster. Da lag es vor mir, die wunderschöne schöne Insel Großbritannien. Schnell schlüpfte ich in meine Klamotten rein, wusch mir das Gesicht und putzte mir die Zähne. Während dessen hatte Anny die Sachen schon alle zusammengepackt und wir verließen die Kabine und gingen wieder in das Restaurant um zu frühstücken. Na Ja…. Vorher gaben wir die Schlüssel von der Kabine ab.
Schlüssel….????? Das waren keine Schlüssel wie wir sie kennen, sondern solche Key Cards. Das Schloss der Kabinentür hatte so ein Schloss wo sich ein Kartenschlitz befand, wenn man die Türkarte dort hineinsteckte entriegelte die Tür und man konnte die Kabine betreten.
Das Frühstücksbuffet sah sehr lecker aus, so dass ich lange brauchte um zu wissen, was ich eigentlich essen wollte. Aber dann entschied ich mich für ein Müsli, eine Tasse warmen Kakao und ein Brötchen mit Speck und Rührei.
Naja, während ich mich hungrig über das Brötchen mit dem Speck und dem Rührei hermachte, schnappte Anny mir das Müsli weg.
Alles an Rührei schaffte ich gar nicht, so das ich mir aus dem Rest ein Rührei Brötchen machten und in ein Tuch einwickelte.
Da ertönte auch schon ein Gong, der uns mitteilen wollte, dass wir jetzt zu unseren Autos gehen dürften.
Auf demWeg zum Auto, während wir uns zwischen den Autos schlängelten, bemerkte ich wie ein Stauer gerade noch schnell einletzten Gurt von einem LKW löste, schaute Anny fragend an, die mir dann erklärte das die Autos und LKWs auch festgezurrt werden müsse, da sonst sie bei stürmischer See hin und her schaukeln würden, naja und wenn ein LKW hin und her rutschte und neben ihm ein PKW stehen würde, dann mal gute Nacht…
Da war es, wir hatten unser Auto wieder gefunden.  Plötzlich öffnete sich das Riesen maul des Schiffes und spuckte uns wieder aus. Da waren wir nun endlich….Endlich waren wir da im schönen Großbritannien.
Mick fuhr behutsam von dem Schiff runter, reihte sich in die Autoschlange ein und im Schritttempo ging es aus dem Hafen raus.
Ich sage euch, der Linksverkehr ist eine seltsame Sache. Kaum Ampeln dafür aber eine menge Kreisverkehre, was ich eigentlich auch persönlich schöner fand, und dann die ganzen alten Backsteinhäuser.
Und die Polizisten mit ihren Uniformen und ihren Hüten. Alles hatte so ein stil aus den 50ern, irgendwie.
Als wir dann auf die Autobahn fuhr, diese Landschaft. Weit und breit grüne wiesen, hier und da ein paar Häuser.
Aber dieser Linksverkehr der war echt der Knaller… Nach einiger zeit fuhren wir dann von der Autobahn wieder ab, wenn es die Autobahn war. Für mich sah es aus wie eine mehrspurige Bundestrasse. Aber nein, Anny erklärte mir, das es eine Autobahn gewesen ist.
Und da las ich schon das Ortschild  ``Leeds``. Ich habe mir immer vorgestellt, dass es auch so ein kleines Dörfchen war, wie unser in Deutschland schönes Hattorf bei Wolfsburg. Nee, Leeds war schon eine Stadt. Wir bogen in eine Strasse ein mit mehreren Backsteinhäusern, die dicht an dicht gebaut waren. Mick parkte den Wagen am Straßenrand und zeigte auf ein Haus aus weißen Backsteinen und grinste dabei.
Anny erzählte mir noch schnell, das dies das Wohnhaus von Mick sei, wo er damals groß geworden war. Und als wir ausgestiegen waren, öffnete sich die Haustür und eine kleine etwas rundlichere Frau schaute freudestrahlend uns entgegen. Da musste Micks Mumm sein….und ja das war sie. Das war also Barbara Stead.
Ich erinnerte mich noch als wenn es gestern war. Sie begrüßte uns so Herzlichst als wenn man sich schon seit Jahren kennen würde.  Dabei sah ich sie zum ersten Mal. Ich fühlte mich gleich von der ersten Minute an total wohl. Wir gingen ins Haus und Micks Mum zeigte uns alles.
Wenn man hinein kam, ging es links ins Wohnzimmer, angrenzend ans Wohnzimmer, war das Esszimmer und ein Raum weiter die Küche.
Wenn man wieder zurück in die Eingangshalle ging, konnte man die Treppe hinaufgehen, da war dann geradeaus zu, ein Schlafzimmer, um die Ecke gleich rechts war ein Kinderzimmer und geradeaus zu, wohl so eine Art Gäste oder Bügelzimmer….
Nach der Rundführung setzten wir uns erstmal alle ins Esszimmer und tranken ein Kaffee und Kakao.
Ich bemerkte dass Mick seine Mutter mich während sie so erzählte mich immer wieder anschaute und lächelte. Noch saß ich still und schüchternd neben Mick wo ich ab und zu auch Schutz suchte und auch fand.
Plötzlich stand Barbara auf, ging weg und kam mit einem kleinen Geschenk wieder. Sie gab es mir und meinte es sei so eine Art Willkommensgeschenk.
Ich packte es aus, und es war ein kleiner Teddy, der ein Tshirt trug wo in Großbuchstaben  ``LEEDS´´ draufstand.
Jetzt war das Eis gebrochen, und ich beschloss dass dieser Teddy von nun an mein Schutzengel sein würde.
Plötzlich wurden wir von einem Zischen aus der Küche unterbrochen, und Barbara eilte in die Küche. Anny und Mick schauten sich an, und beschlossen, erstmal die Reisetaschen aus dem Auto zu holen. Ich dagegen ging zu Barbara in die Küche und fragte sie auf meinem Schulenglisch was sie dort machte und ob ihr vielleicht helfen könnte???
Sie drehte sich um, lächelte mich an und sagte mir, dass ich ja schon mal den Tisch decken könne…..
Und jedes Teil was ich aus dem Schrank oder der Schublade entnahm, erzählte ihr was es auf Deutsch heißen würde.
Sie wiederholte mich dann immer und begannen zu lachen… Als ich mich umdrehte weil ich die Teller ins Esszimmer bringen wollte, bemerkte ich das Anny und Mick die ganze Zeit in der Tür standen, und uns beobachtet hatten. Ich schaute die beiden nur ganz stolz an, und lachte.
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Nach dem Essen wollte ich ein bisschen rausgehen, Anny hatte zuerst bedenken, aber ließ mich dann doch gehen. Ich zog mir meine Jacke und Schuhe an, schloss die Türe hinter mir zu, und schaute mich erst einmal um. Hmmh…. Wo sollte ich zuerst hingehen??? Ich beschloss die Strasse hinauf zugehen, da wusste ich ja, das dort eine Hauptstrasse kam. Dann bog ich nach rechts ab und entdeckte eine Schule mit einem angrenzenden Spielplatz. Ich betrat den Spielplatz, setzte mich auf die Schaukel, und begann langsam zu Schaukeln. Da kam ein Mädchen dazu, was mich neugierig beobachtete. Es waren ja Ferien und dadurch war die Schule ja geschlossen. Also war niemand auf dem Spielplatz.
Das Mädchen fasste sich dann schließlich all ihren Mut zusammen setzte sich auf die Schaukel neben mir, und fragte wie ich heiße.
Ich sagte ihr meinen Namen, und das ich aus Deutschland kommen würde. Und hier über weihnachten zu besuch wäre.
Wir setzten uns dann in den Sandkasten, naja, eigentlich war alles ein riesen Sandkasten. Wie bei uns in Deutschland, eine riesen Sandfläche und begannen eine Sandburg zu bauen. Aber keine kleine sondern eine schon riesen große Burg.
Wie das Mädchen hieß weiss ich leider nicht mehr, aber vielleicht fiel es mir noch ein… Als es langsam dunkel wurde, verabschiedeten wir uns und ich ging wieder nach hause. Na ja eigentlich wollten wir uns verabschieden, aber wir bemerkten das wir denselben Weg hatten also gingen wir gemeinsam noch ein Stück.
Zuhause angekommen klingelte ich und Anny machte die Tür auf. Ich erzählte ihr gleich wo ich gewesen war und wen ich kennen gelernt hatte, und wenn es in Ordnung sei, ich mich für den nächsten tag wieder am Nachmittag mit dem Mädchen dessen Namen ich noch immer nicht weiß, wieder auf dem Schulhof verabredet hatte.
Anny freute sich total für mich und sagte das es Ok sei..........

Fortsetzung folgt !!!!

Sonntag, 29. Januar 2017

Eine Zeitreise in die Vergangenheit

 

Auf dem Heimweg von Braunschweig haben wir mal eine Zeitreise in die Vergangenheit gemacht.
Ein kleinen Abstecher durch Flechtorf und haben mal geschaut, ob es sich dolle verändert hat. 
 Die Fahrt nach Flechtorf über den Promilleweg, da kamen schon erinnerungen hoch und war sehr aufregend und Spannend.



 Diese Strasse was eigentlich wie früher eher einem asphaltierten Feldweg erinnert, nicht breiter wie anderthalb Sattelzüge.
Nach gefühlter endloser Fahrt auf dem Promilleweg kam dann die Erlösung und wir sahen das Ortschild. Aber es kam noch noch besser und die erinnerung wurden noch mehr aufgefrischt. Halt eine richtige kleine Zeitreise...

Hier zum Beispiel sieht man unser damaliges Wohnhaus wo ich mit meiner Mutter, bevor ich zu meinem Pops gekommen bin, gewohnt habe. Wir haben im Erdgeschoss gewohnt, nach hinten heraus, hatten wir eine Terasse wo ich direkt in den Garten zu meiner Sandkiste kam.
Und das war damals mal die Kneipe ``Bäreneck`` dort im Erdgeschoss. Scheint jetzt aber auch alles Wohnungen zu sein.
 Und wenn man dieser T-Kreuzung nach Links abgebogen ist, fährt man über eine kleine Schunterbrücke. Dort drunter habe ich zusammen mit meinem Kindergarten freund gesessen und wir haben unsere Gemischte Tüte für 5.- DM vernascht. Jeden Tag nach dem Kindergarten....
War eigentlich eine echt schöne Zeit...
 
 








 

Sonntag, 22. Januar 2017

Wenn die Sonne die wolken von hinten anstrahlt, 
kann man ganz deutlich sehen, auf welcher Wolke meine 2 Engel wohnen.

Eine kleine kuschlige Wolke für 2 herzallerliebste Engel, 
die immer für mich da sind. 

Und nachts wenn alles schläft kommen sie zur Erde herab und schauen
nach dem rechten. 

Liebe Anny, 
das es mit pops zu Ende gehen würde, darüber hat er oft mit uns gesprochen . 
Doch das du entschieden hast, es soweit kommen zu lassen und mich alleine zu lassen,
das hätte bei weiten nicht sein müssen. 
Lange habe ich gebraucht, um es zu realisieren. Oft habe ich nach deinem Tod deine Handynummer
gewählt und als der Spruch kam, der gewünschte teilnehmer ist nicht zu erreichen.
War die enttäuschung sehr groß. 
Wir hätten doch noch soviel Zeit miteinander haben können. Wir wären zusammen auf große Fahrt gegangen. Oder hätten irgendwas anderes unternommen, auf jedenfall hätte ich dir unter die Arme 
gegriffen und dich nicht im Stich gelassen Doch du wolltest es nicht wahr haben und deine kleine Schwester damit belasten. Ja, mag sein. Das  es so ist, das du mich nicht damit belasten wolltest. davon bin ich fest von überzeugt. Aber meinst nicht, das ich auch noch andere Freunde habe die hinter mir gestanden hätten und mir geholfen hätten, nur das ich dir helfen konnte. 

I love you my big Sister all over the World....

Freitag, 20. Januar 2017

Wenn Engel reisen, dann scheint die Sonne...

Seit letzter Woche weiss ich das meine 2 Liebsten wirklich Engel sind. 
Heute hatte ich mal wieder seit langen eine sehr stressige Tour, wo ich das Gefühl hatte, sie nimmt einfach keine Ende. Doch als ich drohte fast durchzudrehen, da merkte ich wie meine Große Schwester Anny, ganz dicht bei mir war. Als wenn sie mich in den Arm genommen hätte und mir Kraft gegeben hat.
Danach ging es mir auch schnell besser, ich sammelte mich und schaffte es meine Tour wie gehabt in meinem Tempo durchzuziehen... 😏
Niemand kann sagen, wenn geliebte Menschen von einem gehen, das man sie auf ewig verliert. 
Nein... Mein Pops und meine Anny 😍sind immer bei mir und sie zeigen es mir ganz deutlich!!!

Dienstag, 17. Januar 2017

Weihnachtsfeier Gärtnerei Brandt




                                                    Weihnachtsfeier Gärtnerei Brandt

Ja, bei einer Weihnachtsfeier geht es immer feuchtfröhlich zu. So auch in der damaligen Gärtnerei wo mein Pops als Blumenverkaufsfahrer gearbeitet hatte.
Und nach dem einen oder anderen alkohlischen Getränk kommen die Männer auch schon mal auf komische Ideen und haben eine Wette abgeschlossen. Ganz genau weiss ich es leider nicht mehr worum es ging, aber ich glaube mein Pops war damals der leidtragende wo der Verlierer sich eine Glatze rasieren lassen musste.
Aber mal ganz ehrlich auch mit Glatze sah er sehr sympathisch aus. 



 

Da war die Welt noch in Ordnung.... :)

Anny mit ihren Freunden, bevor sie in die Mamarolle geschlüpft ist von mir und meinem großen Bruder Uli. Naja, eigentlich mehr von mir, da Uli ja schon größer war
wie ich mit meinen zarten 5 Jahren. 
Danke Anny, für alles was du damals für mich getan hast. Du hast viel zurück gesteckt für mich und unseren Bruder. 
Und nie hast du auch nur ein Ton gesagt oder dich irgendwie beschwert. 
Anny, du warst mein Vorbild in vielerlei Hinsichten. Auch wenn wir nicht immer einer Ansicht waren, haben wir uns immer wieder zusammen gerauft. 

Freitag, 6. Januar 2017

50 Jahre Wolfsburg !

Anny, du wusstest nicht nur wo die Partys stattfanden. Nein, hattest du auch eine wunderschöne Stimme wenn du gesungen hast.

Pops mein geliebter Vater

Du warst nicht nur ein Vater für mich, sondern mein Vorbild.
Egal wie und was ich damals für Sorgen hatte. Du hast dir immer Zeit genommen für mich. Hast mir ein warmen Kakao gemacht und dann haben wir geplaudert und hinterher hast du mich in die Arme genommen und gesagt: Alles wird gut, mein Kind!!
Auch haben wir uns oft drüber unterhalten, wie es mal für mich weitergeht wenn du irgendwann mal nicht mehr bist. Pops, du hast mir immer gesagt. Bleibe auf deinem weg und komm nicht von ab.
Ich habe deine Ratschläge immer befolgt.
Du warst auch stolz auf mich als ich dir erzählte, das ich bald den Führerschein für den 40 tonner machen werde.
So stolz warst du auf mich und hast mir immer gesagt: Du schaffst das meine kleine!
Doch dann kam der Tag an dem ich den besagten Anruf und ich erfuhr das du von mir gegangen warst. Einfach so, ohne das ich dir erzählen konnte, wie die Fahrstunden waren oder das ich dir stolz mein Führerschein zeigen konnte. 
Du hast mich damals dazu gebracht das ich heute einen 40 tonner durchs Land lenke, weil Du mich damals immer in deinen alten LT mitgenommen hast.
Bettdecke und kissen auf dem motorblock und morgens um 4h ging es immer auf für mich Große Fahrt. Auch wenn es nur in Wolfsburg und Umgebung war.

Pops, ich werde dich immer lieben.

Anny meine geliebte Große Schwester

Aus Stolz weil sie kein Ton gesagt hat, musste sie von uns  gehen. Und heute nach 6 Jahren wo sie nicht mehr
unter uns weilt, wird mir einiges klar.
Warum hat die nie ihren Mund aufgemacht und gesagt das
Sie Hilfe benötigt? Ich wäre die letzte gewesen die NEIN gesagt
Hätte. Doch wie hätte ich denn helfen sollen wenn ich von nichts
Weiß……
Wie oft erinnere ich mich an die damalige Zeit. Anny sitzt hinter mir
Kämmt  mir wie so oft die Haare um sie zu einem Bauernzopf zuflechten.
Oder wie ich sie angestupst habe und sie solange genervt habe bis sie
Mir etwas vorsingt und auf ihrer Gitarre etwas vorspielt.
Oder die Schulferien die ich bei ihr in Bergen belsen verbracht habe.
Nachmittags habe ich sie von der Arbeit abgeholt. Klein Steffi und der Große
Bernadiner gehen nebeneinander über den Feldweg um die Anny abzuholen.
Oder mit meinem damaligen Schulfreund endlos durch den Wald getobt, bis wir
Plötzlich mitten auf dem truppenübungsplatz in einer laufenden Übung standen.
Warum die britischen Soldaten allerdings so in panik aus brachen, wie sie uns nebensich liegen sahen.